Yousef

Archive for the ‘Leben und so.’ Category

8000 Meter über dem Meer.

In Leben und so., Literarisches Roulette on 06/09/2013 at 16:19

Bereit für den Himmel.

(An einem Tag im August 2011 in einem Flugzeug, ca. 8000m über dem Meer.)

Ich sitze neben einer übergewichtigen Brasilianerin, hineingezwängt in ein viel zu enges System namens Air Berlin, vor, hinter und neben Touristen, Managern und großen Kinderaugen und wechsle in die Erzählerperspektive. Der da, der grad so grimmig auf den Screen blickt, das bin ich. Wenig geschlafen, die Nacht war so kurz wie das Ende eines David Lynch Films und so fühlte sie sich auch an. Um 4 Uhr aufgewacht. Um fünf am Flughafen, um halbsieben in der Luft und nach der Zwischenlandung in einem verregneten Loch namens Düsseldorf fliege ich jetzt über’n großen Teich.

C’est la vie. Eine beliebige Aneinanderkettung von Zwischenlandungen in verregneten Löchern. Ein bizarres Spiel, das man nie gewinnen kann und dessen profane Regeln irgendjemand in Comic Sans übers Klo gehängt hat (ohne Schutzfolie). Und jeder Scherzbold hat beim Stuhlgang seine eigene Weisheit dazugedichtet. Tag ein, Tag aus, arbeiten, Urlaub, brav sein, treu sein, Sportverein, einsam verheiratet sein. Das Dogma der beliebig hin und her driftenden liberalen, sozialen Marktwirtschaft des Lebens. Das Gebot der neuen aufgeklärten Freiheit, die Inkarnation des Systems feudaler Abhängigkeiten. Wieso akzeptieren das alle? Mal abgesehen von den Piraten in Somalia, tibetanischen Mönchen, orientalischen Fundamentalisten oder dem ein oder anderen total selbstbestimmten, konsumfeindlichen Facebook-Cowboy unter uns. Wo ist das Wilde geblieben? Genetisch weggeforscht. Als wären wir alle Teil einer gigantischen Matrix, die uns zunehmend zu ahnungs- und beschäftigungslosen Konsummaschinen werden lässt. Hmmm, Moment.

Da sitze ich also, 8000 Meter über dem Meer in einem Flugzeug in einer 80cm2 Lücke, die jemand für meine Existenz vorgesehen hat und jette zu einer Strategiekonferenz nach Miami Beach. Dort sitze ich dann später mit 8-12 anderen Managern aus aller Welt in klimatisierten Konferenzräumen und träume mich raus an den Strand, in die Unendlichkeit. Wenn es gut läuft, verdränge ich das Powerpointmassaker in Echtzeit, weil es offene Fenster gibt, durch die man sich emotional verabschieden kann. Dann denke ich daran, dass hier in Miami die Millionen Exilkubaner leben, die aus ihrer Heimat flohen und den Rest ihres Lebens darauf warten werden, zurückkehren zu dürfen, in ihr darbendes Land. Manche sind auf einfachen Booten gekommen, um der sozialistischen Revolution zu entrinnen und jetzt wählen sie republikanische Neocon-Idioten und unterstützen die NRA. Sie hätten Kuba gerne so wie die USA und wie die Ironie des Schicksals es will, ist die USA bald ähnlich pleite wie Fidel Castro und sein Traum von einer gerechteren Welt. Die Revolutionsgeschichte hätte so schön enden können, nicht in einem gottverdammten bolivianischen Dschungel und erst Recht nicht in der Bedeutungslosigkeit einer neuen, kapitalistischen Weltordnung. Und doch gehören die in Kuba lebenden Kubaner zu den zufriedensten Artgenossen. Sie müssen mindestens 2500% zufriedener sein als die Ansammlung iPhone-süchtiger Enddreissiger, deren Selbstverständnis es ist, für global operierende Konzerne als „Botschafter der digitalen Revolution die Zukunft mitzugestalten“. Die Realität beisst frech zurück, denn eigentlich tun sie nichts anderes, als sich bei Strategiekonferenzen gegenseitig darin zu bestätigen wie kreativ und innovativ, sprich: wichtig sie sind und, wie schade es ist, das das die Senior Executives nix von alledem verstehen. Schließlich geht es um neue Multiplatform-Contentpublishing-Systeme, Realtime-SocialTV-on-demand Frameworks oder Apps von Unterwasser Zeichentrick-Schwammfiguren, die sich an über 4 Körperöffnungen kitzeln lassen. Halleluja, da geht’s um was.

Also. Was zum Teufel mache ich hier eigentlich? Sitze hier eingesperrt, wie Saddam in seiner Höhle. Weg ist die Leichtigkeit. Kann mich bitte irgendein Geheimdienst jetzt sofort hier aus dieser ewig gleichen Murmeltiertphantasie rausholen, von mir aus, macht mir den Prozess und ich werde vor laufenden Kameras zugeben, höchstpersönlich, ganz alleine und ohne Hilfe fleischgewordener Mohammedkarrikaturen Nine-Eleven organisiert zu haben. Hängt mich hoch, macht Handyfilmchen davon, stellt sie bei YouTube rein. Alles das hätte mehr Würde, als dieses sinnlose Verharren in Wartehaltung. Warten darauf anzukommen, auf die nächste Zwischenlandung, den nächsten Urlaub, warten auf das nächste Wochenende, auf den nächsten Bundesligaspieltag, die nächste Gehaltserhöhung, darauf das was passiert, darauf das aus bald, demnächst, gestern, damals und niemals endlich „Jetzt“ wird. Also, statt Warten lieber Geheimdienst, Killerkommando, Scharfrichter, Handyfilm, YouTubehit. So hätte ich wenigstens den einen authentischen Beitrag zur Zufriedenheit der nächsten Generation geleistet. Irgendwo zwischen Spongebob-Schwammkopf, Bukkake-Compilations und dem nächsten Dealer-Job bei GTA. #Ftw.

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Monotonie des Andersdenkens.

In Leben und so., Literarisches Roulette on 21/02/2013 at 09:55

Manchmal schaust du in den Rückspiegel des Lebens und siehst die untergehende Sonne samt Ausfahrt, die du eigentlich nehmen wolltest, am Horizont verschwinden. Vor Dir wartet die Nacht. Es regnet und der stinkende Riesenlindwurm aus hässlichen 30-Tonnern, der mit dir die Straße teilt, lässt seinen Hass auf die Menschheit an dir aus. Er teilt halt nicht gern. Manchmal schaust du deswegen vielleicht einen Moment zu lange in den Rückspiegel und verlierst die Kontrolle über den Weg, der vor dir liegt. Der stinkende Riesenlindwurm kennt da kein Erbarmen und jeder, der wie ich ein Super Mario Double Dash Vollprofi ist, weiß, das es höchster Konzentration bedarf, um Bowser und seine Freunde auf die Plätze zu verweisen. Blick nach vorn sang einst Max Herre und beschrieb das Ende einer Liebesgeschichte. Es hätte genauso jede andere Geschichte sein können, die einmal schön war, dein Leben in goldene Tücher wickelte und nun blass ist, durchsichtig, wie die Haut eines Gollums auf Crack. Du fliehst vor der Sonne und fragst dich die ganze Zeit warum. Aber wenn überall nur Licht ist, merkst du gar nicht, das auch du scheinen kannst. Und dafür ist die Nacht genau der richtige Ort.

Diese Tage zwischen der Zeit.

In Leben und so., Literarisches Roulette on 29/12/2012 at 09:33

Diese Tage zwischen den Jahren sind magisch. Wenn die eine Reise zu Ende geht und die nächste noch noch nicht beginnt. Wenn du aus der Heimat heimkehrst, in der Zeit zurückgehst, das Jahr Revue passieren lässt, um dann nach vorne zuschauen um dabei das Jetzt vor dir selbst zu verstecken. Die Erkenntnisse auf dieser Reise, die geschminkten Wahrheiten über andere, das Leben, dich selbst, die Welt, die Politik, die Liebe, die Arbeit, sie alle verschwinden für diesen Augenblick. Auftrieb dank Unterstützung durch ein befreites Selbstbewusstsein. Ein wunderbarer Moment totaler Ich-Anarchie. In ein paar Tagen bei Null anfangen. Alles vergessen, den Speicher löschen und die Programme neu installieren. Vor dem Neustart, dem auf-Nullstellen-des-eigenen-Ichs noch mal ein Bisschen Fatalismus herrschen lassen. Konsumieren als gäbe es keinen Morgen. Sündigen als gäbe es kein Karma. Loslassen als gäbe es keinen Halt.Sonne küsst Turm.

Eine Ode an das Laufen.

In Leben und so., Literarisches Roulette on 06/11/2011 at 16:13

Rennen im Paradies.

Die Augenblicke bevor es losgeht. Ich schnüre meine 10-Jahre alten, blau-weißen Adidas Grinds zu, stöpsle die Kopfhörer ins Telefon, starte das Trackingprogramm, schmeisse die Playlist an und lasse los. Laufen ist eine Droge. Der Rausch stellt sich zuverlässig ein, ein naturgegebenes Mittel, das nicht zugeführt werden muss, es ist einfach da. Du kannst es rufen und es wird sicher kommen. Denn es gehört dir. Die Programmierung der eigenen Sinne. Das kontrollierte Glück. Ein faszinierendes Wundermittel gegen die Dämonen, die uns im Wahnsinn des Alltags zwischen Beruf, Familie, Freunden, Hedonismus, Selbstbestimmung und Besinnungslosigkeit die Seele vergiften wollen.

Death Cab for Cutie. „I will possess your heart“. Achteinhalb Minuten Epos. Die gelben Blätter fliegen mir um die Ohren. Der Beat hat noch nichts mit meiner Laufgeschwindigkeit zu tun, darauf kommt es aber auch noch nicht an. Ich genieße das Licht. Die Bäume rahmen ein, was keine Fotokamera der Welt dokumentieren kann. Ich fließe auf die Wege, spüre meine Beine, meine Schritte werden weicher, der Asphalt lächelt mich an. Mein Körper umarmt die Sinne.

Das Racist. „The Trick“. Bipolares Synthiegeruckel programmiert meinen Schritt. Ich erhöhe die Geschwindigkeit, laufe den zweiten Kilometer zu ende und höre dem monotonen Sprachgesang der New Yorker Truppe, als hätten sie ihre Musik entwickelt, um jedes Herbstblatt mit Applaus zu versehen, bevor es seine über das Jahr andauernde Reise vollendet, vom Himmel über das Wasser in den Boden, vom Licht in die Erde, vom Stamm in die Zweige, vom Spross in den Sommer, von der Knospe in die Luft, vom Herbst in die Lüfte und dann bei einem vorbeilaufenden Jogger an einem wunderschönen Novembersonntag hinab zurück auf den Boden.

G. Love, König der Gelassenheit. „Kill it, kill it and bring it back to life.“  („Free“). Die Spur wird zum Tunnel. Die Menschen, Kinder, Hunde, Böhme Schiffe, Träume und Ängste strömen an mir vorbei. Der Körper hat sich eingehüllt in die sanfte Energie der Fortbewegung. Nichts zählt mehr. Alles ist eins. Ich bin eins mit dem Setting, ich gehöre hier hin und alles was in mir ist, spiegelt sich in der Wassoberfläche, in den Gesichtern der vorüberziehenden Möwen.

Kano „Reload it“. Langsam verschwimmen die Dinge, die vorher noch so überlebensgroß in die eigene Wirklichkeit hineinragten und werden zu Staub. Und was nicht klein genug wird um vom Wind einfach hinfortgepustet zu werden, häckselt Kano mit seiner schnellen Zunge in entsprechende Dimensionen. Gut so. Ist mir aber egal. Mir ist alles egal. Ich höre den Rhythmus nicht mehr, ich spüre ihn nur noch. Der Beat legt sich wie eine Decke in mein System, wabert sich hinein in den Schrittzyklus und wird eins mit dem Universum. Mathematisch ließe sich das bestimmt sehr reizvoll in ein noch unbekanntes Gleichnis verwandeln, das zum Ergebnis hat, das Zeit nicht existiert.

Pünktlich zum vierten Kilometer laufen die Hormon-Drüsen auf Hochtouren. Es sind ca. 20 Minuten gelaufen, dann kommen Snoop Dogg und Stevie Wonder und setzen dir die Krone auf. Das erhebende Gefühl zu „Conversations“, dem Text nicht zuzuhören, aber dennoch jede Silbe zu erkennen. Der Groove verflüssigt jede noch so kleinste Hemmung einfach nur den Kopf nach oben zu halten, der Sonne auf Augenhöhe zu begegnen und zu lächeln. Ein Lächeln, das selbst jeder entgegenkommende Bulldogge zurückgeben muss, weil es von so tief unten strahlt. Der Lauf wird zum Tanz.

Die Foo Fighters – „These are my famous last words“ Die brennenden Brücken („Burning Bridges“) schieben dich über das Raum-Zeit-Kontinuum in die nächste Dimension. Maximo Park’s „Your Urge“ erlaubt ein kurzes Innehalten in der Arithmetik der Sehnsucht. Gedanken schwitzen sich aus dem eigenen Höhlenkern heraus und werden zu freien Geistern mit eigener Identität. Das Dopamin zaubert all diese Gedanken her. Die Katecholamine sind der geistige Mistelzweig unter dem du dich selbst küssen möchtest. In Liebe mit der Gegenwart. Das ist der Rausch. Ein Augenblick so reich wie 10 Jahre Leben.

Irgendwann, wenn die Muskeln warm genug sind, sind sie bereit für den QOTSA „Feel Good Hit Of The Summer“, der von all den Dingen handelt, die man sich beim Laufen sozusagen in natürlichem Maße ermächtigt. Auch wenn ich die „Power-Song“ Funktionalität bei all diesen Lauf-Apps nicht zuletzt ob dieser epischen Playlisten-Theorie für völlig überflüssig halte, müsste ich einen aussuchen, es wäre wohl dieser.

Major Lazer „What U Like“ entfacht das Feuer der Lust, das irgendwann Besitz ergreift. Der Text erübrigt jegliche Ausführung dieser Idee. Tyler The Creator’s „Yonkers“ ist das dazugehörige Gegenprogramm. I’m a fuckin walking paradox. I’m a fucking terrific running track. bitch.

Langsam runterkommen, dazu Tracks wie Death Cab For Cuties „Your New Twin Size Bed“, Blind Melones „No Rain“. Ian Brown’s „Northern Lights“ oder Jose Gonzalez‘ „How Low“ – alles wundervolle Songs zum Weich bleiben.

Dann, nach ungefähr einer Dreiviertelstunde mit ein paar guten HipHop Tracks noch mal hochfahren. Lupe Fiascos „Words I Never Said (feat. Skylar Grey)“ brennt ein kleines Motivationsfeuerwerk ab oder Marterias Killerbeat von „Alles Verboten (fest. Casper)“ überlistet die aufkommende Müdigkeit der Muskeln.

Irgendwann dampft ist jede Grenze verloren. Es läuft sich von alleine, man spürt die Macht dieses Sports, den meditativen Effekt, der ein Eigenleben führt als wäre es ein in dir selbst neu gegründeter Staat. In diesem Staat gibt es eine eigene Welt, die nicht so viel wiegt wie sein reales Pendant. Dazu passend erklingt Todd Hannigans „Weight of The World“ Hymne und saugt Gedanken weg. Zum Abschluss, werden die Systeme kalibriert und Jean Michel’s „Supernova“ fließt in den Kopf.

Es ist Zeit zu gehen. Michael Jackson, die Black Crowes und Cris Cornell sagen Goodbye und freuen sich mit mir, das ihre Musik so viel geben konnte, jedes mal aufs neue.

Was hört ihr beim Laufen? Was sind Eure „Power-Songs“? Lasst uns teilen!

Wiederaufnahme.

In Leben und so., Literarisches Roulette on 22/09/2011 at 20:34

Ich habe etwas übrig, für die Bilder die jeder sieht, aber keiner bemerkt. Für die Augenblicke, die ich verweile in den Blicken von Fremden und in ihnen die Welt schimmern sehe – unschuldig wie ein Spritzer aus der Wasserpistole. Und mindestens genauso schnell vorüber. Ich mag diesen unplanbaren Moment, von dem danach manche behaupten, es war Schicksal. Ich mag es einfach zu behaupten, es sei Teil des Plans. Ich zelebriere die Sekunden, in denen nichts gesagt wird, zwischen Zweien, wenn sie sich ansehen und nichts sagen müssen. Ein Lächeln, ein gemeinsamer Gedanke. Manche Dinge, die so sehr in-your-face sind, dass sie tropfen, sind gute Verstecke für diese anderen kleinen Paralleluniversen, in denen die Häuser auf dem Kopf stehen und kleine bunte Wesen nachts die Wäsche aufhängen. Verrückte Welt.  Ghettohimmel

Alles was gut gehen kann wird gut gehen.

In Credo der Woche, Leben und so. on 01/03/2010 at 23:24

Ein Gedanke wird zu einem Wort, ein Wort wird zu einer Tat und eine Tat ist Teil der Realität. Mit einem Gedanke fing alles an. Jedes Haus, jedes Gesetz, jeder Erfolg und jeder Misserfolg. Gedanken haben unsere Realität geschaffen, so wie wir sie heute teilen, darüber besteht keinerlei Zweifel.

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Dumm ist nur, wer dummes tut.

In Credo der Woche, Leben und so., Leinwandzauberei on 24/01/2010 at 20:37

Lieutenant Dan hat die gemeinsame Shrimpkohle in Apple Aktien investiert

Auch Forrest Gump geschaut am Samstag abend? Zum achtzehnten Mal? War wieder ein Erlebnis. Ich wollte ihn eigentlich nicht sehen, aber ich konnte einfach nicht wegschalten. Und dadurch wurde mir erneut klar, dass es ein Film ist, der besser wird, mit jedem mal, den man ihn sieht. Besonders sensible Teile meiner Persönlichkeit werden angesprochen von dieser naiven Mentalität des Protagonisten, der ohne Zweifel an Richtigkeit und ohne ständige Orierntierung an seinem eigenen Vorteil immer auf der Gewinnerseite landet. Was für eine wundervolle Botschaft… Den Rest des Beitrags lesen »

Schätze uns Glücklich, Baby.

In Credo der Woche, Leben und so. on 17/01/2010 at 21:40

Vielleicht wurdest du in deinem vorherigen Leben mies bestraft, vielleicht war es Schicksal, oder war dir nur das große Glücksrad im kosmischen TV hold? Fakt ist, du kannst das hier lesen, d.h. du bist der deutschen Sprache mächtig, besitzt Internetzugang und scheinst Zeit zu haben, dich diesen Worten widmen zu können. Verglichen mit dem, was auf der anderen Seite dieser Kugel passiert, ein seltsam dimensionierter Luxus. Den Rest des Beitrags lesen »

The Chumscrubbers. Tief Luft holen und nicht ignorieren.

In Leben und so., Leinwandzauberei, Literarisches Roulette on 17/01/2010 at 01:57

Manchmal fragt man sich, wieso diese Jugendlichen durchdrehen. Amok laufen. Töten. Andere oder sich selbst. Ein Bisschen Wahnsinn mag normal sein im hormonellen Strom der Gezeiten, doch Grenzen die überschritten werden gibt es in jeder Generation. Was geht in diesen Kids vor. Noch so aufgeklärt wähnt sich unsere heutige, doch wer wissen will, was uns wirklich hinter dem Vorhang des alltäglich Verdrängten erwartet, sollte sich „The Chumscrubbers“ (im schlechten deutschen Titel „Glück in kleinen Dosen“) auf gar keinen Fall entgehen lassen.

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Interpretation eines Sonntagmorgen

In Credo der Woche, Leben und so., Literarisches Roulette on 10/01/2010 at 21:50

Sie sind vorbeigejagt, die Wochen. Silvester in Berlin Filme schaun, Mund zu, Nase auf, das Jahr war um. NullNeun um die selbe Zeit standen die Sterne völlig anders, doch hat das angebrochene Jahr dazu beigetragen, die Karten zu mischen, wie Daisy die Flocken im Schneeparadies da draußen.

Sie sind vorbeigejagt, die schlechten Scherze. Prätentiöses Gewohlwolle wurde abtrainiert, Bücherwürmer gezüchtet für Anti Twitter Brain Aging Super Workouts, dazu noch ein Bisschen vegetarische Paste für das vertrocknete Champions League Abo.

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